Bits und Bytes

Vom Monitor in die Kamera – coole Hintergründe für IT-Themen mit einfachen Mitteln selbst erstellen.

F/16.0 1 s 50 mm ISO 200

Die Mission

Sie brauchen einen schönen Hintergrund mit technischem Bezug – was cooles mit Nullen und Einsen, ein bisschen so wie in Matrix. Warum nicht einfach ein Foto mit der Kamera vom Monitor machen… geht das und sieht es gut aus? Ja. Und es hat sogar einige Vorteile gegenüber der reinen Erstellung des Hintergrundes in einem Bildbearbeitungsprogramm.

Dieses Foto und weitere ähnliche Motive finden Sie auch in der Foto-Kollektion bits and bytes.

Die Vorteile des Fotos vom Bildschirm vs. Photoshop, GIMP, etc.

  • das Foto vom Monitor wirkt authentisch, einem „generierten“ Bild sieht man seine Herkunft aus der Konserve fast immer an
  • es beinhaltet feine Details wie die einzelnen Pixel des Monitors wenn man reinzoomt
  • man erhält je nach Blendeneinstellung einen guten Unschärfeverlauf durch die Kameraoptik
  • last but not least: das echte Foto ist sehr schnell erstellt, wie Sie gleich sehen werden…

Das Bildschirmfoto – so wird es gemacht

  • Zuerst braucht man das Motiv: in diesem Fall wurde schnell ein kleines Shell-Skript geschrieben, welches zufällig Nullen und Einsen auf der Konsole ausgibt – das wars schon. Man kann natürlich auch alles eintippen – es wird dem Bild nachher sowieso keiner ansehen.
  • Die Kamera auf einem Stativ (!) vor dem Monitor positionieren.
  • Den Monitor zur Kamera schräg stellen, damit eine gute Perspektive entsteht.
  • Wichtig: für absolute Dunkelheit sorgen! Das Bild am besten abends/nachts machen, Licht aus. Gegebenenfalls noch Fenster verdunkeln.
  • Blende und Belichtungszeit einstellen (alles außer dem manuellen Modus „M“ wird hier nicht funktionieren…)
  • Manuell fokussieren (Autofokus funktioniert hier nicht zuverlässig).
  • mit Fernauslöser oder Selbstauslöser das Bild machen

Für die Nachbearbeitung empfiehlt es sich, die Schwarz-Werte nach unten zu korrigieren – dadurch kommt der Text noch kontrastreicher rüber.

Tipp: Um für ultimative Dunkelheit bei der Aufnahme zu sorgen, kann man ein dunkles Laken oder eine leichte Decke über die Kamera bis zum Monitor legen – der Abstand beträgt ja nur wenige Zentimeter. Damit erreicht man direkt bei der Aufnahme optimalen Kontrast und gute Schwarz-Werte.

Farbvarianten

Mittels „Kolorieren“ kann man in seinem Bildbearbeitungsprogramm der Wahl im Nachgang ziemlich einfach weitere Farbvarianten des Bildes anfertigen: